Einen Papagei in der Wohnung halten

Posted by Redakteur | Wohnungen | Samstag 13 März 2010 7:32 am

Einen Papagei in der Wohnung zu halten, ist nicht so einfach, wie man sich das vielleicht auf den ersten Blick vorstellen würde. Man besorgt sich nicht nur einen Käfig und das Tier. Mit dieser Entscheidung nimmt man eine große Verantwortung auf sich. Den meist sehr teuren Tieren sollte es gut gehen; außerdem erfordern sie Zeit und Interesse, denn nur dann werden sie zahm und lernen, zu sprechen.

Der Käfig muss vor allem groß genug sein. Das bedeutet, dass auch die Wohnung dafür geeignet sein muss. Es gibt spezielle Käfige, die nach oben hin zu öffnen sind. So kann der Papagei von einer Sitzgelegenheit aus auch ein paar Flugstunden durch die Wohnung nehmen. Dass man den Vogel regelmäßig mit allerlei Sachen füttern und sein Wasser frisch halten muss, versteht sich von selbst. Durchzug in der Wohnung ist zu vermeiden, und die offene Balkontüre auch, falls man nicht möchte, dass das exotische Tier sich verdünnisiert und draußen einen grausamen Hunger- oder Kältetod sterben muss.

Jedem Menschen ist bekannt, dass ein Papagei nicht stubenrein wird. Teure Designermöbel in der Wohnung nehmen also ebenso wie Discountermöbel Schaden durch den aggressiven und bei einem Papagei auch nicht gerade wenigen Vogelkot. Die Überlegung, ob man dies in Kauf nehmen will, sollte vor dem Kauf stattfinden. Ist das Tier erst da, muss man sich auch auf seine Verantwortung besinnen. Es ist toll, wenn der Papagei zum Familienmitglied geworden ist, lustige Dinge nachsprechen und Geräusche imitieren kann. Der Aufwand dafür ist aber enorm. Übrigens sollte man nur bei ausgewiesenen Händlern nach solchen exotischen Tieren fragen. Ohne den Ring am Fuß und einen Herkunftsnachweis darf man den Vogel nicht besitzen. Das Züchten ohne Zulassung ist übrigens verboten und kann hohe Strafen nach sich ziehen.

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